Irisanalyse und Zellenergie: Anatomie, Methodik, Praxis
Grundlagen der Irisanalyse Historische Entwicklung und Grundannahmen Die Irisanalyse hat ihre Wurzeln im 19. Jahrhundert: Erste systematische Beobachtungen, die einen Zusammenhang zwischen Iriszeichnungen und gesundheitlichen Veränderungen nahelegten, stammen aus dieser Zeit (bekannte Pioniere sind etwa Ignaz Peczely und zeitgleich verschiedene skandinavische Mediziner). Im Verlauf des 20. Jahrhunderts wurde die Methode populärisiert und in unterschiedlichen Schulen weiterentwickelt — von der klassischen Iridologie mit standardisierten Iris-Zonenkarten bis hin zu naturheilkundlichen und ganzheitlichen Ansätzen. Ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts traten Praktiker wie Ernährungs- und Naturheilkundler als Fürsprecher hervor; seit den 1990er/2000er-Jahren kamen technologische Hilfsmittel (hochauflösende […]
Irisanalyse verstehen: Grundlagen, Methoden und Grenzen
Grundlagen der Irisanalyse Definition und historische Entwicklung der Iridologie Iridologie (oft Irisdiagnostik genannt) ist eine alternativmedizinische Methode, die annimmt, dass sich Informationen über den Gesundheitszustand eines Menschen in Farbe, Struktur und Muster der Regenbogenhaut (Iris) ablesen lassen. Kernidee ist die Zuordnung bestimmter Iriszonen zu Organen oder Funktionssystemen: Veränderungen wie Flecken, Fibrillen, Ringe oder Pigmentverschiebungen werden als Hinweise auf Belastungen, Konstitutionstypen oder energetische Schwächen interpretiert. Iridologen arbeiten mit speziellen Irischarts, fotografischen Aufnahmen und seit neuestem auch mit digitalen Analyseverfahren, um diese Zeichen systematisch zu erfassen. Die Idee, den Zustand des Körpers an den Augen abzulesen, ist historisch […]