Lebensrhythmen in der Iris: Dynamik, Messung, Interpretation
Begriffsbestimmung und Zielsetzung Definition: Irisanalyse (Iridologie) vs. ophthalmologische Untersuchung Unter „Irisanalyse“ (häufig Iridologie oder Iridiagnose genannt) versteht man ein Verfahren aus dem Bereich der Komplementär‑/Alternativmedizin, bei dem das Erscheinungsbild der Regenbogenhaut (Farbton, Pigmentflecken, Faserstruktur, Furchen, Kollare etc.) visuell oder fotografisch beurteilt wird. Ziel der Iridologie ist es, aus diesen Mustern Rückschlüsse auf die Konstitution, angeborene Neigungen, Belastungs‑ bzw. Schwächebereiche und — in manchen Ansätzen — auf aktuelle oder sich verändernde Gesundheitszustände zu ziehen. Die Interpretation erfolgt meist qualitativ durch einen Iridologen anhand von Karteien, Zonensystemen […]
Theoretische Grundlagen der Irisanalyse und energetischer Konzepte
Theoretische Grundlagen der Irisanalyse und energetischer Konzepte Historischer Überblick zur Irisdiagnostik und zu energetischen Heilansätzen Die Idee, dass die Augenzustände mit dem Allgemeinbefinden und den inneren Organen in Beziehung stehen, ist in vielen Kulturen und Heiltraditionen schon lange vorhanden: Hinweise finden sich in alten ägyptischen, chinesischen und ayurvedischen Schriften ebenso wie in der humoralmedizinischen Beobachtungspraxis des antiken Griechenlands. Generell dienten Auge, Zunge und Haut traditionell als leicht zugängliche Spiegel für den Gesundheitszustand, lange bevor sich moderne bildgebende Verfahren entwickelten. Parallel dazu bildeten sich Konzepte einer „Lebensenergie“ (Qi, Prana, Vitalenergie) aus, die Krankheit als Störung […]