Anatomie, Pigmentierung und Entwicklung der Iris
Anatomie und Grundlagen der Iris Aufbau: Schichten (Stroma, Epithelschicht, Gefäße, Muskulatur) Die Iris ist eine dünne, ringförmige Gewebsplatte im vorderen Augenabschnitt, deren Schichtaufbau sowohl die optische Funktion (Regulierung des Lichteinfalls) als auch mechanische und stoffwechselphysiologische Aufgaben erfüllt. Von vorn nach hinten lassen sich grob die vordere Begrenzungsschicht und das Stroma, die Muskulatur, die Gefäßstrukturen sowie die hintere, pigmentepitheliale Schicht unterscheiden. Die vordere Begrenzungsschicht (anterior limiting layer) ist eine relativ dünne Schicht aus dichten Bindegewebsfasern, Fibrozyten und Melanozyten; sie trägt maßgeblich zum sichtbaren Aussehen der Iris bei, weil hier Pigmentzellen verteilt […]
Irisanalyse verstehen: Grundlagen, Methoden und Grenzen
Grundlagen der Irisanalyse Definition und historische Entwicklung der Iridologie Iridologie (oft Irisdiagnostik genannt) ist eine alternativmedizinische Methode, die annimmt, dass sich Informationen über den Gesundheitszustand eines Menschen in Farbe, Struktur und Muster der Regenbogenhaut (Iris) ablesen lassen. Kernidee ist die Zuordnung bestimmter Iriszonen zu Organen oder Funktionssystemen: Veränderungen wie Flecken, Fibrillen, Ringe oder Pigmentverschiebungen werden als Hinweise auf Belastungen, Konstitutionstypen oder energetische Schwächen interpretiert. Iridologen arbeiten mit speziellen Irischarts, fotografischen Aufnahmen und seit neuestem auch mit digitalen Analyseverfahren, um diese Zeichen systematisch zu erfassen. Die Idee, den Zustand des Körpers an den Augen abzulesen, ist historisch […]