Irisanalyse und Lebensrhythmen: Grundlagen, Anatomie, Unterschiede
Grundlagen der Irisanalyse Definition und historische Entwicklung Irisanalyse, häufig auch Iridologie genannt, bezeichnet eine alternative Diagnosemethode, bei der Struktur, Farbe und Muster der Regenbogenhaut (Iris) als Spiegel für den allgemeinen Gesundheitszustand und für spezifische Organbefunde gedeutet werden. Vertreter dieser Richtung gehen davon aus, dass sich systemische Veranlagungen, Belastungen und funktionelle Störungen in charakteristischen Zeichen der Iris – etwa in Pigmentflecken, Faserveränderungen oder Ringen – abbilden lassen und sich so Hinweise auf Konstitution oder Krankheitsneigungen gewinnen lassen. Die Praxis hat historische Wurzeln in beobachtenden Heiltraditionen, wurde aber vor allem im 19. Jahrhundert systematisiert: Erste moderne Beschreibungen […]
Irisanalyse und Lebensrhythmen: Methoden, Evidenz, Grenzen
Begriffsklärung und Zielsetzung Definition: Was versteht man unter Irisanalyse (Iridologie)? Irisanalyse (häufig auch Iridologie genannt) ist eine nichtinvasive Beobachtungs‑ und Interpretationsmethode, bei der Farbe, Struktur und Muster der Iris als Informationsquelle zur Beurteilung von Konstitution, Funktionszuständen und möglichen Dispositionsmustern des Körpers herangezogen werden. Analysiert werden dabei unter anderem Pigmentierung, Farbtöne, Flecken, Ringe, radiäre Linien, Fibrillen und zonale Unterschiede innerhalb der Iris. Praktikerinnen und Praktiker vergleichen diese Merkmale mit standardisierten Iris‑Diagrammen oder persönlichen Erfahrungswissen, um Aussagen über individuelle Neigungen, Belastungen oder mögliche Verlaufstendenzen zu formulieren. Die Irisanalyse umfasst sowohl die visuelle Begutachtung mit Lupe […]